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Klaus-Peter Wolf: OstfriesenKiller (Paperback, 2007, FISCHER Taschenbuch)

Nichts besonderes

Warum diese Reihe verfilmt worden ist, erschließt sich mit dem ersten Teil nicht: Die Kriminalarbeit ist so bloß aufhängerisch beschrieben wie die lokalen Bezüge, die Ermittlerin wäre unter normalen Umständen einfach komplett aus dem Dienst ausgeschlossen worden, wegen wahnhaften Beschießens von Krankenwagen. Das alles wird in Dauerklischés (der Pilsumer Leuchtturm hat auf Buchdeckel hat auch nichts mit der Geschichte zu tun) und diversen Logiklöchern ohne sprachliche Qualität zusammengeschustert. Für Leute, die den schnellen Leseerfolg suchen, aber keine Ansprüche haben.

hat auf die Statusmeldung von Caasn geantwortet

@Caasn@books.ibbtown.com Deckt sich sehr mit meiner Lese-, bzw. Hörerfahrung von einem der Bücher des Autors (Der Weihnachtsmannkiller). Ich habe mich auch gefragt, wieso der Autor so erfolgreich ist und Bücher von ihm verfilmt wurden, weil das ja selbst in der langweiligen deutschen Kriminalroman-Szene von der Qualität her ziemlich weit unten rangiert. Auf der anderen Seite dachte ich mir, da das Buch, das ich gehört habe, irgendwie eine Geschichte abseits der Hauptreihe ist, dass ich vielleicht mal eines der Ersteren lesen sollte, aber dank deiner Rezensionen werde ich meine Zeit wohl besser investieren. :)

hat auf die Statusmeldung von frosch geantwortet

@frosch@tomes.tchncs.de Ich habe es nur gelesen, weil wir in Norddeich Urlaub gemacht haben. Die erste Verfilmung mit Christiane Paul ist auch ziemlich gut geworden, da sie von der Vorlage gerade bei den Dialogen weggeht. Die Folgen zwei und drei gehen auch, vier bis sechs passen mit neuer Hauptdarstellerin nicht, ab 7 geht es wieder mit neuer Hauptdarstellerin. Ich fand aber die Landschaftsaufnahmen am Anfang der Serie schön stimmig, das ist fast wie Urlaub vor Ort.